Atlasmedizin

Biomechanik von Atlas und Atlasringmuskulatur

Biomechanisch betrachtet ist der Atlaswirbelkörper ein in 3 Raumebenen frei beweglicher Gleitring im Funktionsverband der Kopfgelenkeinheit. Da die Überlappung der korrespondierenden Gelenkflächenanteile von der Neutral-Null-Methode in allen Richtungen eine abnehmende ist, spricht dieser Fakt gegen eine funktionelle Stützfunktion. Unter diesem Aspekt bleibt der angehängte Muskelring der Atlasregion als das tragende Stützelement übrig. Betrachtet man hier die Aufhängung des Atlaswirbelkörpers im muskulären Fachwerkverband, stellt sich dieser selbst als ein funktioneller Stützpfeiler der Querkräfte zwischen den antagonistisch arbeitenden Muskeleinheiten der rechten und linken Körperhälfte dar. 

Hauptaufgabe des Atlasringes ist es, sowohl die Gleitführung zwischen Schädelbasis und Dens als auch das Auffangen der Querkräfte in horizontaler Ebene zu übernehmen. Das heißt: Um den Kopf zu tragen, werden Stützlast, Stoßdämpfung, Scherkräfte und Beweglichkeit in der Atlasregion nur muskulär bewältigt und gesteuert! Die eigentliche Stützfunktion unseres etwa 4,5–5 kg schweren Kopfes übernimmt die Muskulatur, die den Atlas umgibt. Auf dieser Muskulatur, vergleichbar einer Tensegrity-Fachwerkkonstruktion, lastet in vertikaler Position eine gleichmäßig verteilte Zugbelastung (Abb. 2).

Die alternative Therapie bei Langzeitschmerzen, Stress und Depression

Die von mir praktizierte Atlasmedizin richtet sich in erster Linie an austherapierte Schmerzpatienten und ist ein ganzheitliches Behandlungsverfahren. Einleitend erfolgt eine ausführliche medizinische Anamnese. Zur diagnostischen Unterstützung wende ich das Expertensystem PROGNOS an, ein medizinisches Kontrollgerät aus der russischen Raumfahrttechnik welches eine energetische Meridianmessung auf der Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin dokumentiert. Bei diesem Computeranalysesystem können messtechnisch energetische Fehlregulationen (oft die Vorstufe einer sich entwickelten Erkrankung) im Körper dargestellt werden.

Bei der Atlasmedizin erfolgt die Abstimmung der Reflextherapien unter funktional-humankybernetischen Aspekten. Dies ermöglicht den direkten manuellen Zugriff in die biologischen Regelkreise des Körpers und eröffnet dadurch ein breites Spektrum zu behandelnder Krankheitsbilder. Ziel der Atlasmedizin ist die Harmonisierung aller bioaktiven Informationssignale. 


Die manuelle Therapiemethode der Atlasmedizin beinhaltet drei Behandlungsebenen:

  1. Ausschalten von cerebralen Fehlregulationen, einschließlich Schmerzen und exogenen Depressionen, durch den manuellen TBS-IMPULS (Temporary- Brain-Split = Bioreset).     TV-FILM-RTL

  2. Ausschalten von Fehlregulationen und Schmerzsignalen der inneren Organe über Hautreflexzonen. 

  3. Manuelle, kontralaterale Reflextherapie zur Behandlung von Restschmerzen in der Schmerzregion.
     

Kontralaterale Schmerztherapie und Diagnostik
nach Koerner

Kontralaterale Schmerztherapie und Diagnostik
Bei dieser Therapie wird das Schmerzpotential auf kürzestem Weg zur Haut durch einen kontralateralen  manuellen Impuls aus dem Körper herausgedrückt.



4.
Im abschließenden Gespräch wird dem Patienten erklärt, dass Schmerz nicht nur durch ein akutes Geschehen, sondern auch durch Lebensumstände bedingt ist. Die Ursachen, warum ein Patient in eine Schmerz-Stress-Spirale hineingerät, können vielfältig sein. Ob die Angst um den Arbeitsplatz, die persönliche wirtschaftliche Lage, Ärger im Kollegenkreis, Beziehungsprobleme, oder einfach nur eine anhaltende biomechanische Überbelastung - der Körper setzt das Achtungszeichen mit dem Schmerz, er fordert: kümmere dich um mich!

Die Patienten müssen verstehen, warum und wodurch sich ein Schmerz entwickeln kann und sie sollten in der Gemeinsamkeit mit dem Arzt Schutzmechanismen erarbeiten, um den  Abwärtstrend der Schmerz-Stress-Spirale aufzuhalten, diese zu stabilisieren, um sich schrittweise daraus befreien zu können.





Je länger die Schmerzen anhalten, desto mehr satteln sich fremde Schmerzpotentiale auf und begünstigen zunehmend chronische Erkrankungen undexogene Depressionen.  Kybernetisch betrachtet ist der chronische Schmerz eine Informationspyramide unseres aktuellen Gesundheitszustands.

Schlüsselfunktion der Therapie ist der TBS – Impuls, ein “cerebraler Bioreset“ Die Stimmungsaufhellung durch den TBS-Impuls ist ein positives Signal für eine  erfolgreiche Ganzheitstherapie.  Die Länge des beschwerdefreien Zeitraumes gibt Aufschluss über die Intensität der Selbstheilungskräfte der Patienten und bestimmt die weitere therapeutische Vorgehensweise. Begleitend erfolgt immer eine psychoenergetische  Patientenberatung (FRONTODUALE INFO).

Um den ursprünglichen Zellfunktionsauftrag der Schmerzregion anzuregen, werden die Patienten von mir aufgefordert während des Behandlungszeitraumes ihren sportlichen Neigungen nachzugehen, bzw. diese wieder aufzunehmen und kontinuierlich bis an die Schmerzgrenze zu steigern. Entscheidend ist, dass während diesen Belastungsphasen keine Schmerzmittel genommen werden.

Jegliche Reflextherapie im Bereich der Atlasregion, ob manuell oder mit einer elektromedizinischen Apparatur, stellt einen massiven Eingriff in die Kybernetik des menschlichen Körpers dar!  Die bei der atlastherapeutischen Behandlung sofort eintretende psychische und physische Leistungssteigerung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der angeregte Selbstheilungsprozess   nach ein bis drei Tagen zu einer verstärkten Schmerzsymptomatik führen kann. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das schwächste Organ, bzw. die schwächste Funktionseinheit, medizinisch gut zu  überwachen ist. Im Hochleistungssport erfolgt eine ausführliche biomechanische Aufklärung über die schwächste Funktionseinheit des Athleten im Trainingsaufbau.  Um dieses Geschehen zu kontrollieren, ist eine gezielte medizinische Anamnese unbedingt erforderlich! Bei schwerer Herzinsuffizienz, Epilepsie sowie Patienten welche Psychopharmaka regelmäßig nehmen, sollte eine Behandlung nur unter klinischer Kontrolle durchgeführt werden. Der reflextherapeutische Eingriff sollte nur von Manualtherapeuten ausgeführt werden,  die fundierte Kenntnisse in der funktionellen Anatomie des Kopfgelenkes und der Halswirbelsäule haben und ebenso die Auswirkungen in der funktionalen Humankybernetik, also die Steuer- und Regeltechnik des Körpers beherrschen.


ERSTVERÖFFENTLICHUNG: JUNI 2004

LETZTE ÄNDERUNG: 19 JUNI 2009