ZEIT WISSEN
2/2006

Harter Test für sanfte Heiler
Von Martin Lambeck

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/02/Essay_Lambeck                

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Aktuelle Hypothesen zur biologischen Kybernetik von Lebewesen im Grenzflächenbereich des Wassers:

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Die Katapult-Kybernetik der Chamäleon-Zunge

Biophysikalisch arbeitet die Schleuderzunge des Chamäleons als ein bipolares quantenelektrodynamisches System (Abb. 5), bei dem der Pluspol in der Beschleunigermuskulatur und der Minuspol in der kolbenförmigen Zungenspitze angelegt ist. Bei dem zusammengefalteten  Beschleunigermuskel (Abb.-Skizze 1)  im Kehlsack (Pluspol) wird vor dem Zungenschuss die Spannung des Repulsions-Attraktions-Kraftfeldes RAK (Lennard-Jones-Potential) an der Zellmembran erhöht (Abb.:2).

Mehr Info LinkCHAMÄLEON-ZUNGE U. DIE KATAPULT-TECHNIK

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Tieftauchtechnik des Pottwals

...kann der Pottwal die Wasserdichte an der Zellmembran steuern. Zusammen mit einer nervösen Synergie-Schaltung von Zellen, in Reihe oder parallel, kann er die Abstoßungs-Anziehungs-Kraft (RAK) auf der ventralen und dorsalen Außenhaut getrennt steuern, und somit hier auch die Wasserdichte und Tauchgeschwindigkeit regulieren.  Das heißt, bei einem normalen Tauchgang wird das ventrale Repulsions-Kraftfeld und das dorsale Attraktions- Kraftfeld biokybernetisch eingesetzt. Bei Fluchtgefahr kann der Wal einen Schnelltauchgang einleiten, durch eine Umpolung des ventralen und dorsalen RAK.

Interessant beim Pottwal ist die Energiebilanz der Tieftauchtechnik, bei der er sich kaum bewegt. Während der Abtauchphase wird durch die Reduzierung des RAK Energie gewonnen und in den beteiligten Zellen abgespeichert. Allerdings verbraucht der Pottwal zum Auftauchen wieder die gewonnene Energie. Das Auf- und Abtauchen des Pottwals ist also ein energiesparender Prozess.

Mehr Info Link: POTTWAL UND DIE TIEFTAUCH-TECHNIK

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Die  biologische Kybernetik der Schwarmintelligenz 

Bei der Schwarmintelligenz steuert das Repulsions- Attraktions-Kraftfeld biophysikalisch die Distanz zwischen den beteiligten Lebewesen (Abb 10 Fisch und Vogel). Biokybernetisch verhält sich der Schwarm wie ein geschlossener Organismus.  Beim Eindringen von Raubfischen (Abb 10 Delfin und Fächerfisch) in den Fischschwarm haben diese wegen des eigenen RAKs (von Räuber und Beute) keine Chance Beute zu fangen. Die große Repulsions-Zone des Räubers drückt automatisch das geschlossene Repulsions-Feld der Beutefische auseinander, selbst wenn ein Teil des Schwarms schläft.

Eine Ausnahme bildet aber die Fangtechnik des Fächerfisches  (Abb 10) welcher mit einer hohen Seitwärtsbeschleunigung seines langen Schwertes Beute aus dem Schwarm schlagen kann.

Mehr Info Link: SCHWARMINTELLIGENZ

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Berlin Feb. 2018

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