Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit,
das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.
Perikles

 

Traum

 

Meine Freizeitunternehmungen beförderten den Traum vom eigenen Boot. Doch die finanziellen Mittel fehlten...

AUF DEM EDERSEE 

Pech

 

Als Student kaufte ich mir in Almelo mein erstes Wasserfahrzeug, eine gelbe Windsurfbanane, der Firma Ten Cate. Nun war ich immerhin schon „Bügelbrettkapitän". Meine Surfversuche auf dem Rhein endeten mit einem Reinfall. Die weichen PE-Planken der Surfbanane bekamen Dellen und das Material löste sich in kurzer Zeit auf. Die Fa. Ten Cate tauschte das Brett, allerdings mit Aufpreis, gegen ein stabiles Windsurfing Brett aus den USA. Doch vom Surfbrett zur eigenen Yacht war es ein weiter Weg. Das Medizinstudium brachte mich zunächst auf andere Gedanken.

 

 

 WINDSURFING

Griechenland, Korfu

Gefunden

 

Zitat aus dem Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 1978/79:
Theilenhofen, Ldkr.Weißenbg.-Gunzenhausen
Ende September 1974 konnte ein Spaziergänger etwa 12 m einwärts der Nordoststrecke innerhalb des römischen Kastells auf der Ackeroberfläche einen Aureus des Septimius Severus auflesen...

Der Spaziergänger war ich.

Der Fund erfüllte mir früher als gedacht den Traum vom eigenen Boot.

Aus Dankbarkeit taufte ich alle Boote, die ich als Eigner segelte, auf den Namen SEPTIMIUS SEVERUS.

 

 

AUREUS SEPTIMIUS SEVERUS

Theilenhofen

 

Gekauft

 

Das erste eigene Segelboot war eine DELANTA 76 der Fa. Dehler

 

 

SEPTIMIUS SEVERUS I

Griechenland

Vergrößert

 

Mein nächst größeres Boot, eine OPTIMA 98, übernahm ich vom Vorbesitzer, dem Bootsbauer Willi Dehler.

 

 

SEPTIMIUS SEVERUS II

Ligurisches Meer

 

Gestartet

 

Im September 1992 begann das Abenteuer Weltumsegelung auf einer NAUTICAT 43, einem optimalen Fahrtensegler. Gestartet, um mich den Heilmethoden von Naturvölkern anzunähern, machte ich auch Bekanntschaft mit den Albträumen eines Skippers auf offener See: Mann über Bord – Piraten im Nordjemen kapern die Yacht – Im Hurrikan „Keli" vor den Fiji-Inseln.

 

 SEPTIMIUS SEVERUS III

Hiva Oa - Atuona Bay

Gefroren

 

Nach sechsjähriger Fahrt über die Weltmeere, tauschte ich die NAUTICAT 43 gegen eine COMETONE 11, die am Steg des Dahme-Jacht-Clubs Berlin/ Schmöckwitz ihren „Heimathafen" fand. Doch auch in den Wintermonaten wollte ich das Gefühl von „einer Hand breit Wasser unter dem Kiel" nicht missen und baute eine Enteisungsanlage, die das Liegen im Wasser während der kalten Jahreszeit ermöglichte.

 

BERLINER MORGENPOST

 

 SEPTIMIUS SEVERUS IV

Berlin, Lange See

Gefangen

 

Gelegentlich zieht es mich schon auf die Weiten der Ozeane, wie 2007 auf einer Hochseeangeltour vor Mexiko.

Doch den Fang, einen Black Marlin, entließ ich wieder in die Freiheit.

 

 

BLACK MARLIN

Mexico, Cabo San Luka

Der Sailfish, der schnellste Fisch der Ozeane (110 Km/h!), war ein Forschungsobjekt auf meiner Weltumsegelung und gab u. a. einen Denkanstoß für das PILSGLASEXPERIMENT.

SAILFISH

Mexico, Cabo San Luka

Geforscht

 

Nach der Eröffnung meiner alternativ-orthopädischen Praxis in Berlin galt meine Neugier nicht mehr dem Meerwasser, sondern dem Beckenwasser, um über das Auftriebs- und Ortungsverhalten von Leistungsschwimmern zu forschen.

 

 

 

 

Resultat dieser Forschung ist das „Pilsglasexperiment nach Koerner"

 

PILSGLASEXPERIMENT

 

 

WASSER HAT KEINE BALKEN

 

 

GEWUSST WIE 

 


ERSTVERÖFFENTLICHUNG: JUNI 2008

LETZTE ÄNDERUNG: 3. FEB. 2010