Die Biokybernetik der Schwarmintelligenz 

Biokybernetisches Beispiel: Hypothese eines DNA-Schalters, welcher zwischen dem anziehenden Kraftfeld(Signaleingang) und dem abstoßenden Kraftfeld (Signalausgang) wählen kann (Abb.:1).

Lennard Jones Potential :

Beschreibung des Lennard Jones Potentials mit dem Pilsglas-Experiment:
Die Draufsicht zeigt unter Berücksichtigung des Abstoßungs- und Anziehungskraftfeldes (RAK), dass die Schwimmkörper massiv zentriert oder ringförmig von der Glaskante (Grenzflächenspannungszone) weggedrückt werden. (Figur 2.2). Dieser optisch sichtbare Effekt ist vergleichbar mit dem Lennard-Jones-Potential (Bild 2.1).

VIDEOAttraktions- und Repulsions-Zonen im Wasserglas in der Draufsicht. (Abb.: 3/ 1.13 min)

Wie das Lennard-Jones-Potential über das Repulsions- Attraktions-Kraftfeld (RAK) die  Schwarmintelligenz steuert

Bei der Schwarmintelligenz steuert das Repulsions- Attraktions-Kraftfeld biophysikalisch die Distanz zwischen den beteiligten Lebewesen (Abb 10 Fisch und Vogel). Biokybernetisch verhält sich der Schwarm wie ein geschlossener Organismus. Ein temporäres hyper-neuronales RAK-Informations-Netzwerk steuert die motorisch-synchronen Bewegungen des Schwarmes. Hierbei entwickelt sich zusätzlich am Schwarmrand eine RAK-Schutzzone, dessen Breite von der Größe des Schwarmes bestimmt wird. Beim Eindringen von Raubfischen (Abb 10 Delfin und Fächerfisch) in den Fischschwarm haben diese wegen des eigenen RAKs (von Räuber und Beute) keine Chance Beute zu fangen. Die große Repulsions-Zone) des Räubers drückt automatisch das geschlossene Repulsions-Feld der Beutefische auseinander, selbst wenn ein Teil des Schwarms schläft. Eine Ausnahme bildet aber die Fangtechnik des Fächerfisches  (Abb 10) welcher mit einer hohen Seitwärtsbeschleunigung seines langen Schwertes Beute aus dem Schwarm schlagen kann.

Die biokybernetische Umschaltung des Repulsions-Kraftfeldes eines Lamellengeckos zu einem ventralen Attraktions-Kraftfeld.

Berlin März 2017