Das Pilsglasexperiment 

Das Pilsglasexperiment von Herbert Koerner Auszug aus Online-Magazin  Psychophysik.com  von Claus Fritzsche (2006)

Das nachfolgend beschriebene Experiment von Dr. Herbert Koerner aus Berlin wurde am 16. März 2005 unter der Überschrift "Mechanisches Signalübertragungssystem" zum Patent angemeldet und harrt bis heute einer physikalischen Erklärung.

http://www.patent-de.com/20060928/DE102005013203A1.html

Offenlegungsschrift

 

Das Deutsche Patent- und Markenamt hat am 28.09.2006 die Offenlegungsschrift mit dem Aktenzeichen DE102005013203A1 publiziert, welche das Pilsglas-Experiment beschreibt.

Vorbereitung

Man nehme zwei Pils- und zwei Kölschgläser (Abbildung 1). Die Kölschgläserwerden nun im Idealfall zu ca. 1/8 bis 1/4 mit Wasser gefüllt. In einem nächsten Schritt stellt man die Kölschgläser nun wie schwimmende Bojen in die Pilsgläser, welche randvoll mit Wasser aufgefüllt werden. Die beiden Pilsgläser werden in einem Abstand von z.B. 40 cm zueinander aufgestellt. Die Entfernung der Pilsgläserzueinander, Standort und Untergrund können nach eigenem Ermessen variiert werden. Wichtig ist, dass die Pilsgläser so bis zum Maximum/Überlaufen mit Wasser gefüllt werden, dass sich ein kleiner Berg" bildet.

Abbildung 1

Abbildung 1

 

Ruhestellung

Wie Abbildung 2 zeigt, zentrieren sich die Kölschgläser automatisch in der Mitte derPilsgläser. Zu Beginn werden sie sich noch in irgendeine Richtung bewegen. In der Praxis hat sich bisher gezeigt, dass sich ein Kölschglas bis zu 30 Minuten lang bewegen kann, bevor es zum Stillstand kommt. Vor dem Experiment ist daher sicherzustellen, dass sich die Kölschgläser ca. 10 Minuten lang nicht mehr bewegt haben.

Abbildung 2

 

Drehimpuls


Das eigentliche Pilsglasexperiment von Dr. med. Herbert Koerner besteht nun darin, einem der beiden Kölschgläser einen deutlichen Drehimpuls zu geben, so dass es sich innerhalb von 5 bis 10 Minuten mehrfach um die eigene Achse dreht (Abbildung3).

Anmerkung: Die deutlich längere Zeit der Drehbewegung (verminderter Reibungswiederstand)erklärt auch warum U-Boote unter Wasser schneller fahren als über Wasser.

                                            Abbildung 3

Rätsel


Eine Erklärung wird nun für das folgende Phänomen gesucht: Wird das Pilsglas-Experiment wie beschrieben durchgeführt, so besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich auch das zweite nicht berührte Kölschglas dreht. Die Drehung desnicht berührten Kölschglases erfolgt in der Regel erst nach 5 bis 10 Minuten, wenn sich das berührte Kölschglas so minimal dreht, dass man die Drehung mit bloßem Auge nicht mehr erkennen kann. Hinsichtlich der Art der Drehung des nicht berührtenPilsglases gibt es eine hohe Varianz.  In der großen Mehrzahl der Fälle dreht es sich nach einigen Minuten des Stillstandes plötzlich minimal über mehrere Minuten hinweg. Und zwar so geringfügig, dass man die Bewegung mit dem bloßen Auge und ohneMessvorrichtung nicht erkennen kann. Anzahl und Zusammensetzung der Beobachter, sowie ihre Stellung zueinander können den Rotationswinkel des Kölschglases deutlich variieren. In einigen Fällen findet keine Drehung statt. Die Drehung kann sehr klein (z.B. nur 1 Grad) oder deutlich sichtbar (z.B. 15 oder sogar 30 Grad) sein. Mitunter lässt sich ein Prozess beobachten, der den Eindruck erweckt, als ob sich hier Kräfte austarieren würden. Sowohl das manuell bewegte Kölschglas als auch das nicht berührte Kölschglas drehen sich einige Minuten lang in eine Richtung, um sich anschließend über Minuten hinweg in die Gegenrichtung zu bewegen. Die Rückdrehung des manuell bewegten Kölschglases (welches sich zuvor mehrfach um die eigene Achse drehte) ist dabei minimal (max. 15 Grad). Hier kann sich so eine Art Pendelprozess ergeben, bei dem beide Kölschgläser in einer für das Auge nicht mehr sichtbaren Geschwindigkeit mehr als 1x die Richtung wechseln. Es hat sich herausgestellt, dass die Effekte mit stillem Wasser (z.B. Volvic) deutlich besser funktionieren als mit Leitungswasser. Mit Salzwasser 3,5% waren die Ergebnisse etwas schlechter.

Falsche Lösung :

Im Rahmen einer am 21. April 2006 bei Herrn Koerner in Berlin durchgeführten Veranstaltung (im Beisein von ZEITWissen Chefredakteur Christoph Drösser und eines Vertreters der vdiNachrichten) erklärte der Physiker Prof. Martin Lambeck das Phänomen durch das Prinzip der "gekoppelten Oszillation". Dieser Lösungsansatz ist falsch, da ein starres Koppelmedium fehlt (die Kölschgläser schwimmen im Wasser) und sich so auch keine Drehbewegung erklären lässt.

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Einen physikalisch logischen Lösungsansatz bietet  das Cavendish-Experiment von 1798. Hierbei benutzte Henry Cavendish eine Apparatur,um zum ersten Mal die horizontal- wirksame Massenanziehungskraft zwischen 2 frei schwebend aufgehängten Kugelmassen optisch darzustellen. Auch bei dem Pilsglas-Experiment geht es um die horizontal wirksame Massenanziehungskraft über eine Modifizierung des Cavendish-Experiment (als bipolare Gravitation Wasserwaage?)  mit zwei getrennten Drehachsen. Die in zwei Wasserbädern zentriert frei schwimmenden Kölschgläser überehmen hierbei die Funktion einer Drehmomentenwaage. „Drehmomentenwaage“ bedeutet, dass der Betrag des Winkels und die Zeitdauer, mit welcher sich das ruhende Kölschglas  bewegt, Auskunft über das mechanisch wirkende Drehmoment gibt.

 

Betrachtet man nun separat die ruhende Masse der Wassersäule 1(Information A = Pilsglas mit Wasser gefüllt und                 1 Kölschglas = eines statische Masseninformation ), mit der sich bewegenden Masse der Wassersäule (Information B = Pilsglas mit Wasser gefüllt und 1 Kölschglas in Rotation = dynamische Masseninformation ), dann ergibt sich hier mit der Zustandsänderung die logische Schlussfolgerung, dass es  hier durch eine quantenmechanische Verschränkung der beiden Wassersäulen zu einem dynamischen Informationsaustausch kommen kann.

Mit dem “Pilsglasexperiment“ wäre der dynamische Beweis eines "mechanischen Signalübertragungssystems" von einer Wassersäule 1 (Information A) zu einer entfernt stehenden Wassersäule 2 (Information B) erfüllt.

        

Das Deutsche Patent- und Markenamt hat am 28.09.2006 die Offenlegungsschrift mit dem Aktenzeichen: DE102005013203A1  publiziert, welche das Pilsglas-Experiment beschreibt.

WEITERE LÖSUNGSANSÄTZE:

In der Quantenmechanik wird bis heute immer wieder die Rolle des  Beobachters auf Messergebnisse kontrovers diskutiert. Der Nobelpreisträger Eugene Wigner (1902-1995) spricht von Bewusstseinswellen, welche die Fähigkeit haben, quantenmechanische Wellenfunktionen zu beeinflussen. Das Pilsglasexperiment zeigt,  dass unterschiedliche Beobachter unterschiedliche Rotationsausschläge erzeugen können. Eine offene Frage für Quantenphysiker.

Ein weiterer Lösungsansatz für den nicht materiellen Steuerungsprozess stützt sich auf wissenschaftliche Experimente zur Quantenteleportation, die Anton Zeilinger durchgeführt hat. Diese Versuche trugen dem österreichischen Quantenphysiker, der 2014 in die National Academy of Sciences (NAS) aufgenommen worden ist, den Spitznamen „Mr. Beam“ ein.

Thomas Elsässer, ein deutscher Experimentalphysiker, beschäftigt sich mit der Ultrakurzzeitphysik kondensierter Materie. Wasser (H2O), ist als Medium für die wichtigsten biologischen Vorgänge, eine der Grundlagen des Lebens auf der Erde. Ob als "Lösungsmittel" für Biomoleküle, oder als Lieferant von Protonen für den Transport von Ladungen. Elsässer entdeckte in der Dynamik zwischenmolekularer Wasserstoffbrücken in Flüssigkeiten und Biomolekülen in wässriger Umgebung ultraschnelle Strukturänderungen. Seine Forschungsergebnisse zeigen erstmals das extrem kurze strukturelle Gedächtnis von reinem Wasser

Mit dem PILSGLASEXPERIMENT nach Koernerstellt sich die Frage, ob jede lebende Zelle im Wasser über eine Wasserstoff-Spin-Gleichrichtung bioenergetische Steuerungssignale aussenden kann. Die an der Zellwand anliegenden Wassermoleküle werden durch dieses Signal als kontrollierte Drehmomente aktiv gleichgerichtet. Die Summation dieser Drehmomente ergibt die für den Vorwärtsschub verantwortlichen Scherkräfte. In der Schwimmforschung sind wir dieser Frage nachgegangen. Das physikalisch-hydrodynamische nicht erklärbare  hohe Geschwindigkeitspotential eines Sailfisches (schnellster Fisch der Welt bis 110 km/h) könnte bei den oben erwähnten Scherkräften als Lösungsansatz dienen. 

Berlin Okt. 2006