Das Pilsglasexperiment  DPMA-Patent/en

Eine "Bierlaune" oder mit einfachen Mitteln einem Geheimnis des Lebens auf der Spur?

Für das Pilsglasexperiment benötigt man zwei Pilsgläser, die bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt sind. In jedes wird ein Kölschglas gestellt. Jetzt gießt man ganz vorsichtig Wasser in die beiden Kölschgläser, bis sie sich in den Pilsgläsern zentrieren. Anschließend versetzt  man eine der beiden Kölschgläser mit einem Stift vorsichtig in Rotation. Bis zu ca. acht Minuten lang dreht sich das angestoßene Kölschglas um die eigene Achse, dann kommt es vermeintlich zum stehen, danach setzt aber vor dem Stillstand eine Pendelbewegung ein. Plötzlich geschieht das Unerwartete: Auch das zweite, vom Beobachter nicht berührte Kölschglas beginnt sehr langsam die Pendelbewegung zu übernehmen.

Versuchsaufbau:

Abb.1: 2 identische Pilsgläser, 2 identische Kölschgläser (der Innenradius der Pilsgläser sollte 6 bis 10 mm größer sein als der Außenradius der Kölschgläser), Tablett (zum Auffangen des überlaufenden Wassers), Schere, 10 Pagemarker (Farbenden zu kleinen Segeln schneiden und auf die Ränder der Gläser kleben) Kamera auf ein Stativ setzen                                                                      

Abb. 2: Pilsgläser bis knapp über die Hälfte mit Wasser füllen und leere Kölschgläser hineinstellen

Abb. 3: Kölschgläser vorsichtig mit Wasser füllen, bis sie sich in den Pilsgläsern zentrieren 

Abb. 4: zwischen Pilsglasrand und Kölschglaswand formt sich ein kleiner „Wasserberg“

Abb.5: mit einem Stift das eine Kölschglas leicht in Rotation bringen, je nach Anschub kann die Drehung 5 bis 10 Minuten anhalten, erst wenn das angeschobene Glas fast im Stillstand ist, kommt das ruhende Glas in Bewegung                   

Je nach Beobachter fallen Zeit und Rotationsausschlag verschieden aus. Um den „menschlichen Störfeldern“ zu entgehen, empfiehlt sich der Einsatz einer feststehenden Kamera. Die Markierungen an den Gläsern belegen dabei im Schattenspiel eindeutig die nacheinander einsetzenden Rotationsbewegungen.                                                                                                                                                                                                                         

Für das Pilsglasexperiment I benötigt man zwei Pilsgläser, die bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt sind. In jedes wird ein Kölschglas gestellt. Jetzt gießt man ganz vorsichtig Wasser in die beiden Kölschgläser, bis sie sich in den Pilsgläsern zentrieren.

PILSGLASEXPERIMENT 1

Das rechte der Kölschgläser wird mit einem Stift vorsichtig in Rotation gebracht. Bis zu ca. 8 Minuten lang dreht sich das angestoßene Kölschglas um die eigene Achse, dann kommt es vermeintlich zum stehen, es setzt aber vor dem Stillstand eine Pendelbewegung ein. Plötzlich geschieht das Unerwartete: das linke, vom Beobachter nicht berührte Kölschglas, beginnt sehr langsam die Pendelbewegung des rechten Glases zu übernehmen.

Für das Pilsglasexperiment II benötigt man sechs Pilsgläser, die bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt sind. In jedes wird ein Kölschglas gestellt. Jetzt gießt man ganz vorsichtig Wasser in die Kölschgläser, bis sie sich in den Pilsgläsern zentrieren.

PILSGLASEXPERIMENT 2

Im linken, vorn stehenden Pilsglas wird das Kölschglas mit einem Stift vorsichtig in Rotation gebracht. Bis zu ca. 8 Minuten lang dreht sich das angestoßene Kölschglas, dann kommt es vermeintlich zum stehen, es setzt aber vor dem Stillstand eine Pendelbewegung ein.        Plötzlich geschieht das Unerwartete: bei dem vom Beobachter nicht berührten rechts außen schwimmenden Kölschglases kommt es zu einer starken Querbeschleunigung. Bei den an das rechte Glas anschließenden Gläsern nimmt die Querbeschleunigung von Glas zu Glas deutlich ab. 

Gibt es Lösungsansätze für das Pilsglasexperiment?

Einen physikalisch logischen Lösungsansatz bietet das Cavendish-Experiment von 1798. Hierbei benutzte Henry Cavendish eine Apparatur, um zum ersten Mal die horizontal wirksame Massenanziehungskraft zwischen 2 frei schwebend aufgehängten Kugelmassen optisch darzustellen. Auch bei dem Pilsglas-Experiment geht es um die horizontal wirksame Massenanziehungskraft über eine Modifizierung des Cavendish-Experiments (als bipolare Gravitation Wasserwaage?) mit zwei getrennten Drehachsen. Die in zwei Wasserbädern zentriert frei schwimmenden Kölschgläser übernehmen hierbei die Funktion einer "Drehmomentenwaage". Drehmomentenwaage bedeutet, dass der Betrag des Winkels und die Zeitdauer, mit welcher sich das ruhende Kölschglas bewegt, Auskunft über das mechanisch wirkende Drehmoment gibt.

Betrachtet man nun separat die ruhende Masse der Wassersäule 1(Information A = Pilsglas mit Wasser gefüllt und                 ein Kölschglas = eine statische Masseninformation), mit der sich bewegenden Masse der Wassersäule (Information B = Pilsglas mit Wasser gefüllt und ein Kölschglas in Rotation = dynamische Masseninformation), dann ergibt sich hier mit der Zustandsänderung die logische Schlussfolgerung, dass es  hier durch eine quantenmechanische Verschränkung der beiden Wassersäulen zu einem dynamischen Informationsaustausch kommen kann.

Mit dem Pilsglasexperiment wäre der dynamische Beweis eines "mechanischen Signalübertragungssystems" von einer Wassersäule 1 (Information A) zu einer entfernt stehenden Wassersäule 2 (Information B) erfüllt.

Angemeldet beim Deutschen Patentamt unter dem Titel „Mechanisches Signalübertragungssystem“ (siehe www.patent-de.com/20060928/DE102005013203A1.html). Die Offenlegungsschrift wurde am 28.09.2006 mit dem Aktenzeichen DE102005013203A1 publiziert. 

   

 

WEITERE LÖSUNGSANSÄTZE:

In der Quantenmechanik wird bis heute immer wieder die Rolle des  Beobachters auf Messergebnisse kontrovers diskutiert. Der Nobelpreisträger Eugene Wigner (1902-1995) spricht von Bewusstseinswellen, welche die Fähigkeit haben, quantenmechanische Wellenfunktionen zu beeinflussen. Das Pilsglasexperiment zeigt,  dass unterschiedliche Beobachter unterschiedliche Rotationsausschläge erzeugen können. Eine offene Frage für Quantenphysiker.

Ein weiterer Lösungsansatz für den nicht materiellen Steuerungsprozess stützt sich auf wissenschaftliche Experimente zur Quantenteleportation, die Anton Zeilinger durchgeführt hat. Diese Versuche trugen dem österreichischen Quantenphysiker, der 2014 in die National Academy of Sciences (NAS) aufgenommen worden ist, den Spitznamen „Mr. Beam“ ein.

Thomas Elsässer, ein deutscher Experimentalphysiker, beschäftigt sich mit der Ultrakurzzeitphysik kondensierter Materie. Wasser (H2O), ist als Medium für die wichtigsten biologischen Vorgänge, eine der Grundlagen des Lebens auf der Erde. Ob als "Lösungsmittel" für Biomoleküle, oder als Lieferant von Protonen für den Transport von Ladungen. Elsässer entdeckte in der Dynamik zwischenmolekularer Wasserstoffbrücken in Flüssigkeiten und Biomolekülen in wässriger Umgebung ultraschnelle Strukturänderungen. Seine Forschungsergebnisse zeigen erstmals das extrem kurze strukturelle Gedächtnis von reinem Wasser

Ursula Keller  ist eine Schweizer Physikerin, Erfinderin und Professorin an der ETH Zürich. Ihre Forschungsinteressen an der ETH Zürich sind die Ultrakurzpulslaser, Erzeugung hoher Harmonischer, Attosekunden-Physik, ultraschnelle Spektroskopie und neue Bauelemente für Anwendungen in der optischen Datenverarbeitung und der optischen Kommunikation. Zeitaufgelöste Messungen mit einer Genauigkeit von      Femtosekunden (10-15 sec) bis wenige Attosekunden (10-​18 sec)

Mit dem PILSGLASEXPERIMENT nach Koerner stellt sich die Frage, ob jede lebende Zelle im Wasser über eine Wasserstoff-Spin-Gleichrichtung bioenergetische Steuerungssignale aussenden kann. Die an der Zellwand anliegenden Wassermoleküle werden durch dieses Signal als kontrollierte Drehmomente aktiv gleichgerichtet. Die Summation dieser Drehmomente ergibt die für den Vorwärtsschub verantwortlichen Scherkräfte. In der Schwimmforschung sind wir dieser Frage nachgegangen. Das physikalisch-hydrodynamische nicht erklärbare  hohe Geschwindigkeitspotential eines Sailfisches (schnellster Fisch der Welt bis 110 km/h) könnte bei den oben erwähnten Scherkräften als Lösungsansatz dienen. 

Berlin Okt. 2006 - aktualisiert 2021